Der Verein

Die Initiative für Netzfreiheit kämpft für Bürger:innenrechte im digitalen Zeitalter. Wir arbeiten an netzpolitischen Fragen in Österreich und Europa.
Wo immer Technik und Gesellschaft zusammen kommen, gibt es Chancen und Risiken. Eine digitale Gesellschaft muss die Chancen von Computern und Vernetzung nutzen und darf gleichzeitig nicht die Augen vor den Risiken der digitalen Revolution verschließen. Die Initiative für Netzfreiheit versucht diesen Prozess vorausschauend durch Expert:innen Wissen in netzpolitischen Fragestellungen zu begleiten. Unsere zivilgesellschaftliche Arbeit basiert auf themenbezogenem Expertenwissen, kampagnenorientierter Öffentlichkeitsarbeit und Gesprächen mit Stakeholdern. Unser Schwerpunkt liegt in österreichischer und europäischer Politik.

Unsere Strategie

Wir verstehen uns als Think Tank für netzpolitische Fragen. Wir forcieren in Form von Medienarbeit, Aktivismus und Vorträgen einen breiten öffentlichen Diskurs rund um Netzpolitik. Ausserdem leisten wir Aufklärungsarbeit in Bildungseinrichtungen und stellen unser Wissen Politiker:innen und Interessensvertreter:innen in Workshops und persönlichen Gesprächen zur Verfügung.

Unsere Strukturen

Unsere Statuten und Kommunikationsstrukturen erlauben schnelles und flexibles Handeln. Aufgrund der flachen Hierarchie innerhalb des Vereins können wir zum Beispiel über Nacht ganze Medienkampagnen mit dem Einverständnis von nur zwei ordentlichen Mitgliedern organisieren. Wir koordinieren uns über Mailinglisten und wöchentliche Meetings.

Unsere Geschichte

Der Verein wurde im Jänner 2012 gegründet – die Ursprünge gehen jedoch bis in das Jahr 2006 zurück. Im Frühling 2011 trafen wir die Entscheidung unsere Arbeit in Form eines unabhängigen Vereins weiterzuführen. Unsere ersten Aktionen als Verein waren die bundesweite Organisation der ACTA Proteste und die Bürgerinitiative gegen die Vorratsdatenspeicherung mit dem AKVorrat.

Unsere Vision

Wir wollen auf nationaler wie auf EU-Ebene eine Politik, in der netzpolitische Themen, wie Datenschutz, Netzneutralität und Urheberrecht den Stellenwert haben, der ihrer Bedeutung im Alltagsleben unserer Gesellschaft zukommt. Eine Politik, die Menschen- und Bürgerrechte in der „analogen" wie in der digitalen Welt achtet sowie transparent und nachvollziehbar agiert.

Vereinsstruktur

Die Vereinsstruktur ist in unseren Statuten festgelegt. Mitarbeit ist grundsätzlich auch ohne ordentliche Vereinsmitgliedschaft möglich.
Mit einem Mitgliedsantrag wirst du zum unterstützenden Mitglied, damit wirst du eng in unsere Vereinsarbeit eingebunden, kannst an unseren Treffen teilnehmen und dich in die Diskussionen einbringen. an der Planung und Umsetzung von Aktionen, der Ausverhandlung von politischen Positionen und internationalen Vernetzung teilnehmen. Wer sich unterstützendes Mitglied mindestens drei Monate dabei ist, sich konstruktiv in die Vereinsarbeit einbringt und keine Parteimitgliedschaft hat, kann auf eigenen Antrag vom Vorstand zum ordentlichen Mitglied ernannt werden, darf dann auf der Webseite gelistet werden und bekommt Stimmrecht über die Kern-Entscheidungen des Vereins.

Vernetzung

Wir kooperieren mit epicenter.works (formally known as Arbeitskreis Vorratsdaten in Österreich)

Unsere europäische Vernetzung passiert im Rahmen unseres EU Dachverbandes European Digital Rights